Februar 22


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Vorweg:

Ich bin ein Anhänger der LowCarb-Fraktion. Ausgehend von der ultraharten Atkins-Diät in den letzten Zügen meiner Schulzeit hat mir diese Ernährungsform nach etlichen folgenschweren Umwegen mit 55 Jahren endlich meinen Traumkörper beschert. Aber dann kam mir die viele Computerarbeit an diesem Projekt, mein leider kohlenhydratorientierter Gatte und Corona mit seinem Bleib-zu-Hause-hab-keinen-Spass-Frust dazwischen. Wider besseres Wissen konsumierte ich zuviel Schokolade. Ein Körper, der jahrelang nur mit wenig Kohlenhydraten sehr schön ausgekommen ist, sah sich auf einmal mit einer herrlichen Menge an Speicherfutter beglückt. Das hat er genutzt, aber wie :-((… Egal, ich weiß, wie ich das schnell wieder los werde ;-))

Ohne die simple Rechnung
Grundumsatz plus Leistungsumsatz ist größer
als die aufgenommene Energiemenge
anders geht hier gar nichts.

Das Eine kann man ausrechnen. Ob man das einmal tut oder sein Leben lang Kalorien zählt, ist die eigene Entscheidung. Beschleunigen kann man den Prozess des Fettabbaus über mehr Ausdauersport. Muskeln verbrennen auch nach Betätigung immer noch Fett.

INHALTSVERZEICHNIS DER DIÄTARTEN

1.     LowCarb

2.    Intervall-Fasten, 16:8-Diät

3.     Keto

4.     Paleo

5.     Glyx

6.     Programme der deutschen Gesellschaft für Ernährung

7.    Brigitte-Diät

8.     Weight-Watchers

9.    FdH

10.    LowFat

11.     Vegetarisch, vegan

12.    Fasten

13.     Sirtfood

14.     XYZ-Diäten

15.     Blutgruppendiät

16.     Trennkost

Fazit:

1.     LowCarb

  • wenig Kohlenhydrate
  • viel kohlenhydratarmes Gemüse – gesund!
  • leicht mit Hilfe von TK zu bewältigen
  • kann schnell in eine dauerhafte Ernährungsform umgewandelt werden
  • bietet Gelegenheit zu Extratouren wie Pizzaessen, aber auch mannigfaltige 

Rezepte, ähnliche Gerichte herzustellen.

2.    Intervall-Fasten, 16:8-Diät

Für viele leicht umsetzbar: 16:8 bedeutet, man isst 16 Stunden nichts, trinkt nur Wasser und Ungesüßtes (also keine kalorienhaltigen Getränke), für 8 Stunden geht aber alles.

Fragwürdig, denn letzten Endes kommt es immer noch darauf an, unter dem Grund- plus Leistungsumsatz zu bleiben. Sonst klappt es nicht. Aber die Grundidee ist     klasse, genau wie die Information, die ich aus anderer Quelle hatte:

Ein Körper braucht seine Zeit, das Futter zu verdauen, bevor er Neues aufnehmen kann. Die Intervall-Diät packt diese Zeitspanne in die komprimierte     8-Stunden-Form, diese andere Ernährungsweise möchte die Aufnahme von Nahrung im 4-Stunden-Rhythmus sehen. Übertragen hieße es, 16 Stunden nichts essen, dann im 4-Stunden-Rhythmus.

Als Beispiel:

  • 10:00    ausgiebiges Frühstück (Kohlenhydratreduziert)
  • 14:00    Mittagessen (jeder nach seiner Fasson, aber nicht eine Portion für     drei!)
  • 18:00 Abendessen (leicht, nur wenige Kohlenhydrate, wenig Fett, aber         schmackhaft)
  • 18:00-10:00 macht 16 Stunden, von denen der Normalschläfrige ohnehin 8     Stunden im Bett verbringt. Ich schaffe das leider nicht, ich bin nach 5-6         Stunden schon wieder topfit, und im Bett sich hin und her wälzen ist nicht         mein Ding.

Eventuell nsetzung lernen, dann kann man leicht seinen eigenen Stand- und Startpunkt ausmachen und sich dahingehend     ernähren. Bewußt, maßvoll und gesund. Und ich möchte euch dabei helfen.

ist das die Formel, schnell in kurzer Zeit an Gewicht zu verlieren? Im Moment habe ich Grund genug, es auszuprobieren.

3.     Keto

  • kaum Kohlenhydrate
  • viel Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier
  • kann Konzentrationsstörungen am Anfang hervorrufen
  • kann bei falscher Handhabung zu starker Unterzuckerung und Bewußtlosigkeit führen
  • wird von Sportlern bevorzugt, da Keto als eiweißbetonte Ernährung verspricht, keine Muskulatur abzubauen.

4.     Paleo

Wird auch Steinzeitdiät genannt. Die Idee, der menschliche Körper habe sich nicht an die rasante Entwicklung der modernen Nahrungsproduktion anpassen können und streike deshalb schon bei gemahlenen und gebackenen Nahrungsmitteln, erst recht bei McDonalds und Co., der hat was Einleuchtendes. Klingt stark nach Steak mit Salat und als Dessert Früchte. Da kann ich durchaus mit leben, solange das Steak von einem selbst erlegten Wildtier stammt. Auf stark verarbeitete Lebensmittel sowie Zucker wird verzichtet, was ganz im Sinne einer gesunden Ernährung ist. Wer einen Bekannten hat, der noch Beziehungen zu einem Steinzeitmenschen pflegt, der möge mir dessen Telefonnummer geben. Die paleo-begeisterte Welt wüsste zu gerne, was die Jäger und Sammler damals wirklich gespeist haben. Kurz und gut: Man kann es nicht wissen, und aufgrund von reinen Vermutungen und den wenigen Funden eine ganze Ernährungsphilosophie aufbauen, das geht mir doch etwas zu weit. 

5.     Glyx

  • Essen und abnehmen nach dem glykämischen Index propagiert zur Zeit bald jede Apotheke, aber es gibt auch Nährwerttabellen, die diese Werte im Zusammenhang mit den übrigen Nährwerten ausgeben. 
  • Es wird zwischen gut und schlecht verwertbaren Kohlenhydraten unterschieden – eine Wissenschaft für sich. Glyx gehört in den Kreis der LowCarb-Diäten.

6.     Programme der deutschen Gesellschaft für Ernährung

Stets im Dienste der Wissenschaft, fernab jeglicher Modediäten und mit Sicherheit eine gute Quelle für Informationen.

Links:

„ICH nehme ab“-Programm

Hier werden einige Diätarten vorgestellt und beurteilt. 

Die Seite gliedert sich in zahlreiche Unterseiten, die Diätprogramme für die unterschiedlichsten Lebensgewohnheiten und -situationen bereit halten.

 

7.    Brigitte-Diät

  • hält sich an die  Empfehlungen der DGE- der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
  • insgesamt ausgewogen und durchdacht
  • bietet pro Woche eine Einkaufsliste
  • heute besser als zu früheren Zeiten, wo man als Alleinstehende nicht wußte, wo man ¼ Ei hernehmen sollte
  • hat teilweise exotische Zutaten in schwer erhältlichen Kleinmengen im Programm
  • lässt sich als Alleinstehender gut durchführen, ansonsten lassen sich Partner/Familie mit Ergänzungen beteiligen
  • Ich frage mich nur, warum es in jedem Jahr eine neue, spektakuläre Diät gibt, wenn im Jahr davor schon DAS Nonplusultra erschienen ist? 

8.     Weight-Watchers

Ehrlich gesagt habe ich mich mit diesem Programm nur seeehr oberflächlich  (bislang) beschäftigt. Früher habe ich mich nicht gekümmert, weil mir zum einen PLÄNE zuwider sind und rechnen mag ich auch nicht. Jetzt sehe ich aber interessante Entwicklungen dort. Ich schaue mich demnächst etwas genauer um…

9.    FdH

  • FdH ist das Kürzel für Friss-die-Hälfte.
  • Die traditionellste Form.
  • Berechnung des Grundumsatzes plus Leistungsumsatz ist Voraussetzung.
  • Steuerbar über die Menge an Kalorien, mit der man unter der Grenze bleibt.
  • Man darf bei seinen Vorlieben bleiben.
  • Klappt nur, wenn man “die Hälfte” dort ansetzt, wo sie am meisten ansetzt!

10.    LowFat

  • Funktioniert bedingt. 
  • Einige Fettsäuren sind essentiell, das heißt, der Körper kann sie nicht selbst herstellen.
  • Wer haufenweise Kartoffeln mit Magerquark liebt, gepaart mit Blattsalaten und fettreduzierter Salatsauce wird hier glücklich. Bedenke aber, Fett ist ein Geschmacksträger. Wer ihn meidet, muss auf industrielle Geschmacksträger zurückgreifen oder lange genug so asketisch leben, bis es tatsächlich Normalzustand geworden ist. Versteht mich nicht falsch: Auch ich sehe die Suppe mit den zahlreichen Fettaugen schräg an, denn es geht auch anders. Auch ist mir ein mageres Steak mit Gemüse und einem kleinen Stück Butter allemal lieber als das Backhendl aus der Fritteuse. 

11.     Vegetarisch, vegan

“Ich esse nichts was Augen hat.”
Das war der Leitspruch vieler Menschen, die ich in meiner Studienzeit kennen lernte. Deren Durchhaltewillen ist wirklich bewundernswert, vor allem, wenn man weiß, dass Kinder, die vegetarisch aufgewachsen sind, sich ihr Leben lang so ernähren müssen. Ihre Körper haben nie gelernt, Fleisch zu verdauen. Dafür müssen sie bei ihrer Ernährung aufpassen, bestimmte Eiweißprodukte zu sich zu nehmen. Das geschieht meistens über Soja, aber auch auf die Vitamin- und Mineralstoffversorgung muss geachtet werden. Da frag ich mich schon, ob das noch dem Menschen angemessen ist. Aber wenn man vom Schutz der Tiere so überzeugt ist, kann ich nur zustimmen. Aber wieso hat der Mensch “Reißzähne”, wenn er genetisch dazu bestimmt ist, nur Pflanzen zu essen. Kühe haben diese Zähne nicht. 

Vegan ist eine besonders konsequente Form. Veganer verzichten auf alles, was von Tieren stammt, also keine Eier, keine Milch und deren Produkte. Manche meiden sogar Leder und Seide als Kleidung.

Dann begegnete mir noch jemand, der sogar die vegane Lebensweise auf die Spitze trieb: Er ernährte sich nur von rohem Gemüse. Mal abgesehen davon, dass rohe Kartoffeln und Bohnen unbekömmlich bis tödlich sind, sah dieser Herr ziemlich unterernährt aus und hatte eine unnatürlich rote Gesichtsfarbe. Ich war damals erst 19 Jahre alt und machte mir noch nicht so viele Gedanken darüber. Aber das Bild des alten Mannes hat sich in mir eingebrannt.

12.    Fasten

Nicht nur zur Fastenzeit! Fasten bedeutet generell auf etwas Gewohntes verzichten. Der Körper “entgiftet” sich in dieser Zeitspanne, kommt zur Ruhe und regeneriert sich. Man nimmt ihn bei dieser Gelegenheit viel deutlicher wahr. Manche behaupten, dadurch haben sie erst ihren Körper verstehen gelernt. Ein Fastentag pro Woche ist eine sinnvolle Angelegenheit, zwei Tage Fasten sind ein toller Einstieg in eine Diät, die am Ende in eine komplette Ernährungsumstellung münden soll.

Es gibt die verschiedensten Methoden: Heilfasten, Basenfasten, Intervallfasten und weitere Spielarten, die mit Ernährung nichts zu tun haben – Handyfasten, Fernsehfasten, SociaMediafasten, die Liste wird jedes Jahr zum Aschermittwoch länger.

13.     Sirtfood

Adeles Mode-Diät:

Vorteile: 

  • Ernährung mit gesunden und frischen Lebensmitteln  
  • Es wird Fettmasse und keine Muskelmasse abgebaut
  • Die Diät lässt sich rein vegetarisch und sogar vegan durchführen
  • Rascher und anhaltender Gewichtsverlust
  • Aktivierung der körpereigenen “Sirtuine”, ein körpereigenes Enzym, dass das Abnehmen beschleunigt.

Bringt angeblich mehr Fitness und geistige sowie körperliche Leistungsfähigkeit.

Nachteile:

  • Selbstdisziplin erforderlich, da ein Kaloriendefizit erforderlich ist
  • Bringt nur etwas, wenn sie als Ernährungsumstellung und nicht nur als
    kurzfristige Diät angesehen wird
  • Manche Sirt-Lebensmittel, wie der Buchweizen haben einen hohen Kohlenhydratanteil und eignen sich somit nur bedingt für den Low-Carb Ansatz, dem diese Diät im Grunde folgt.

Unbedingtes Muss sind die sogenannten Sirt-Säfte, die anfangs größtenteils aus entsafteten rohem Grünkohl und Blattpetersilie mit etlichen Geschmackszutaten hergestellt werden. Ich hatte keinen Platz für einen Entsafter und habe es mit einem kräftigen Mixer probiert. Mühselig, wurde nur Brei, und im Grunde mag ich keinen Grünkohl. Mag sein, es klappt leichter, wenn man den Mix einfach runtertrinken kann. Wer im Besitz eines Entsafters ist, kann sich gerne im Internet das Grundrezept des Saftes herunterladen und es ausprobieren. Angeblich soll man nach einer Gewöhnungsphase danach regelrecht süchtig werden. Behauptet eine Site, die diese Ernährungsform propagiert. Wer weiß? 

14.     XYZ-Diäten

Im Laufe der Jahre begegneten mir viele Diäten, die eher Teil-Fastendiäten sind. Kartoffeldiät stand bei Brigitte mal hoch im Kurs, genau wie die Brotdiät, die Eierdiät soll mal DIE Diät der Promis gewesen sein. Auch hier gilt: Alle Jahre wieder…

15.     Blutgruppendiät

    Ich bin kein Mediziner. Mag sein, dass die unterschiedlichen Essensverwerter sich in     ihren Blutgruppen unterscheiden. Irgendwann wird es hier Nachricht darüber geben.

16.     Trennkost

Die getrennte Aufnahme von Kohlenhydraten und Eiweiß war eine lange Zeit     populär. Angeblich sehr gut für die Gesundheit, weil der Körper beides zusammen nicht verarbeiten kann. Gut, die hoch eiweißhaltigen, aber auch     kohlenhydratschwangeren trockenen Bohnen haben Amerikas Soldaten und Cowboys aber zur Eroberung des Landes geführt. Ob man dabei von “Erfolg” reden darf, sei dahingestellt, überlebt haben sie es allemal glänzend. Wissenschaftlich erwiesen wurde die Behauptung nie, und mit der Zeit ist sie in Vergessenheit geraten,

Es gibt noch zahlreiche andere Modediäten wie HCG, Formula  und allem möglichen Chemiekram. Wer seinen kostbaren Leib damit schikanieren will, der solle es tun. Ich lehne das strikt ab. Ihr habt alles, was ihr zum erhöhten Fettabbau braucht, schon in eurer eigenen Chemiebude genannt menschlicher Körper. Die Wirkstoffe heißen in der Hauptsache Insulin und die weniger bekannten fettverbrennenden Hormone, die eingreifen, sobald der Körper keine Kohlenhydrate als Fett speichern kann.

Fazit:

Jede dieser Diäten funktioniert! Bloß, wie lange kann man sie durchhalten? Wie sehr schaden sie der Gesundheit?

Dieser Frage versuche ich auf meinen Webseiten auf den Grund zu gehen. Deshalb möchte ich diesen ganzen Diätwahnsinn entlarven. Es funktioniert mit natürlichen Zutaten, auch wenn man im Zeitstress ist oder Geschäftsessen vor sich hat. 

Letzten Endes läuft alles darauf hinaus: Eine kluge Kombination aus allem ist die Lösung! Und es muss für den Einzelnen zeitlich machbar und seelisch durchhaltbar sein. Die wichtigste Voraussetzung: Ein wenig Köpfchen mitbringen! Man muss einiges     Grundsätzliches über Ernährung und ihre Zusamme


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